Christian_Strassle_salzundstein-2

FRAUEN- & MÄNNERGRUPPE · ST. GALLEN

Sich selbst begegnen – in Beziehung mit anderen

Eine feste Gruppe für Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum mit sich selbst, ihren Beziehungen und ihrem eigenen Erleben auseinandersetzen möchten.

10 Abende · kleine Gruppe mit maximal 10 Teilnehmenden

Vielleicht kennst du solche Fragen

Wer bin ich – jenseits dessen, was andere von mir erwarten?

Was bedeutet es für mich, Frau oder Mann zu sein?

Warum fällt es mir manchmal schwer, meine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen oder für sie einzustehen?

Warum wiederholen sich bestimmte Erfahrungen in meinen Beziehungen?

Was geschieht in mir, wenn ich Nähe zulasse – oder wenn jemand mir zu nahekommt?

Welche Rolle spielen Scham, Sexualität, mein Körper oder die Sehnsucht nach Anerkennung in meinem Leben?

Vielleicht haben diese Fragen eine Geschichte.

Manches von dem, was wir heute in Beziehungen erleben, kann mit Erfahrungen verbunden sein, die weit zurückliegen.

Vielleicht haben wir gelernt, uns anzupassen, stark zu sein, uns zurückzuziehen, Erwartungen zu erfüllen oder eigene Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen.

Was einmal eine Möglichkeit war, mit schwierigen Erfahrungen zurechtzukommen, kann unser heutiges Erleben und unsere Beziehungen weiterhin beeinflussen.

Die Gruppe bietet die Möglichkeit, solchen Zusammenhängen mit dem eigenen Anliegen zu begegnen.

Was eine feste Gruppe möglich machen kann

Manches zeigt sich nicht in einer einzelnen Begegnung.

Wenn Menschen über einen längeren Zeitraum gemeinsam unterwegs sind, entsteht Kontinuität. Wir begegnen einander wieder – und damit können auch Wahrnehmungen, Gefühle und Reaktionen sichtbar werden, die in Beziehung entstehen.

Vielleicht berührt mich die Geschichte eines anderen Menschen.

Vielleicht bemerke ich, wann ich mich zurückziehe, mich anpasse oder mich schützen möchte.

Vielleicht nehme ich wahr, was Nähe, Abgrenzung, Vertrauen oder Scham in mir auslösen.

Und vielleicht erkenne ich in der Begegnung mit anderen etwas von mir selbst.

Die Gruppe ist damit nicht nur der Rahmen, in dem wir arbeiten.
Die Begegnung mit anderen Menschen kann selbst Teil der Erfahrung werden.

Was beschäftigt dich?

IDENTITÄT

Wer bin ich?

Was gehört zu mir – und was vielleicht nicht?

Wie erlebe ich mich als Frau oder als Mann?

BEZIEHUNGEN

Wie erlebe ich Nähe und Distanz?

Warum wiederholen sich bestimmte Konflikte?

Was geschieht mit mir, wenn ich mich auf einen anderen Menschen einlasse?

KÖRPER & SEXUALITÄT

Wie erlebe ich meinen Körper?

Was bedeuten Sexualität, Begehren, Nähe oder Scham für mich?

Kann ich wahrnehmen, was für mich stimmig ist und was nicht?

BEDÜRFNISSE & GRENZEN

Was brauche ich?

Kann ich meine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen?

Was geschieht in mir, wenn ich Nein sage – oder wenn jemand anderes Nein sagt?

Wie wir in der Gruppe arbeiten

Wie wir in der Gruppe arbeiten

Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Arbeit ist das persönliche Anliegen.

Dabei arbeite ich auf Grundlage der Identitätsorientierten Psychotraumtheorie (IoPT) und mit der Anliegen-Methode.

Ein Anliegen kann eine Frage sein, ein Konflikt, eine Beziehungssituation oder etwas, das dich in deinem heutigen Leben beschäftigt und das du besser verstehen möchtest.

Wir können gemeinsam hinschauen, was sich in der Arbeit mit deinem Anliegen zeigt.

Im Mittelpunkt steht, was du selbst wahrnimmst und welche Bedeutung es für dich bekommt.

Auch die Selbstbegegnungen anderer Gruppenmitglieder können etwas in uns berühren oder Fragen zum eigenen Erleben entstehen lassen.

Dein Anliegen gibt die Richtung vor.

Frauen und Männer in einer gemeinsamen Gruppe

Wir begegnen uns nicht nur als Menschen.

Wir bringen auch Erfahrungen, Vorstellungen und Prägungen darüber mit, was es bedeutet, Frau oder Mann zu sein.

Diese können unsere Beziehungen, unsere Sexualität, unsere Erwartungen an uns selbst und unsere Begegnungen mit anderen Menschen beeinflussen.

In einer gemeinsamen Gruppe können unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sichtbar werden.

Dabei geht es nicht darum, festzulegen, wie Frauen oder Männer sind oder sein sollten.

Es kann vielmehr darum gehen, die eigene Erfahrung wahrzunehmen:

Was bedeutet Frau- oder Mannsein für mich?

Welche Erfahrungen habe ich damit gemacht?

Was davon fühlt sich nach mir selbst an – und was möglicherweise nach Erwartungen, die ich übernommen habe?

Ein gemeinsamer Weg über zehn Abende

Die Frauen- & Männergruppe ist als feste Kleingruppe mit maximal zehn Teilnehmenden angelegt.

Wir treffen uns über einen Zeitraum von zehn Abenden, voraussichtlich einmal im Monat.

Die feste Zusammensetzung ermöglicht, dass wir uns nicht jedes Mal neu begegnen, sondern über einen längeren Zeitraum gemeinsam unterwegs sind.

Rahmen

10 Abende

maximal 10 Teilnehmende

Donnerstagabend

St. Gallen

Voraussichtlicher Start: März 2027

Wie ich die Gruppe begleite

Meine Aufgabe sehe ich darin, den Rahmen für die gemeinsame Arbeit zu gestalten und die einzelnen Selbstbegegnungen zu begleiten.

Ausgangspunkt ist das jeweilige persönliche Anliegen. Ich stelle Fragen, teile Wahrnehmungen und kann meine fachliche Perspektive einbringen, wenn sie für den Prozess hilfreich sein kann.

Dabei können unterschiedliche Wahrnehmungen nebeneinander bestehen. Was sich zeigt und welche Bedeutung es für dich bekommt, kann sich im Verlauf deiner eigenen Auseinandersetzung entwickeln.

In meine Arbeit fliessen meine Ausbildung als lizenzierter IoPT-Trainer, meine Erfahrung in der Begleitung von Menschen und mein eigener langjähriger Entwicklungsweg ein.

Meine eigene Geschichte ist dabei nicht der Massstab für die Geschichte eines anderen Menschen.

Möchtest du mehr über die nächste Gruppe erfahren?

Die nächste Frauen- & Männergruppe ist voraussichtlich ab März 2027 geplant. Die genauen Termine werden noch festgelegt.

Wenn du Interesse hast, schreib mir eine kurze Mail. Sobald die Termine und weiteren Informationen feststehen, melde ich mich bei dir.

Du kannst dann entscheiden, ob diese Gruppe für dich stimmig ist.

Wichtiger Hinweis

Die Selbstbegegnungen in der Frauen- & Männergruppe finden auf Grundlage der Identitätsorientierten Psychotraumtheorie (IoPT) und der Anliegen-Methode statt.

Meine Arbeit ist Coaching, Beratung und traumasensible Begleitung. Ich biete keine Psychotraumatherapie oder Psychotherapie an.

Bei akuten oder schweren psychischen Beschwerden sind entsprechende medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Fachpersonen bzw. Notfallangebote die richtigen Anlaufstellen.