Ich arbeite in meiner Praxis in St.Gallen, wie auch online, auf der Grundlage der identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) mit der Anliegen Methode,
nach Prof. Dr. Franz Ruppert.
Die IoPT versteht sich nach Ruppert als Lebensschule in der Traumabewältigung geschieht, jedoch keine Traumatherapie ist.

Eine kurze, vielleicht auch erhellende Geschichte zum Thema (von Michael Ströder)

Mama steht in der Küche, öffnet das Fenster und ruft: „Alexander!“
Alexander spielt vertieft im Sandkasten: „Ja Mama?“
Mama: „Reinkommen!“
Alexander: „Mama, habe ich Hunger?“
Mama: „Nein, du frierst!“ (schließt das Fenster)

Das gesunde Ich ist die höchste Instanz in mir. Mein Wille, mein Fühlen, mein Denken und Handeln sind das Management und haben das Ziel, mich wohlwollend durchs Leben zu leiten. 

Wie sich mein Ich jedoch entwickelt, das hängt davon ab, welche emotionalen Erfahrungen ich bereits vorgeburtlich gemacht habe. Pränatal, wie auch während der ersten drei Lebensjahre kann das Kind „nur“ fühlen – hat keine Logik und kann nicht zwischen Ich und Du (=Mama) unterscheiden. 

Ist also Mama in ihrer Wahrnehmung klar und realitätsnah, so wird auch das Kind klar. So, wie Mutter emotional die Welt sieht, so gehen diese Gefühle auf das Kind über. Ist Mama unklar und geschwächt, bin ich das auch. Ist da ein Willkommen sein von Mama und ein Gesehen werden, dann bin ich voller Lebensfreude und will leben. 

Identität nach Prof. Dr. Franz Ruppert ist: Ich bin die Summe all meiner bewussten wie unbewussten Lebenserfahrungen. Das schließt meine schönen Erlebnisse wie meine Traumata ein. Wenn ich davon etwas weglasse oder verleugne, bin ich nicht ganz und weiß nicht, wer ich bin. 

Fühle ich mich angenommen, geliebt und gesehen, achte ich auch mein Gegenüber und begegne ihm empathisch und tolerant.  

Gibt es Verhältnisse, in denen weder Flucht noch Angriff möglich ist, erstarren wir und bleiben emotional in unserer Entwicklung in dem Alter stehen, in dem das Ereignis geschehen ist. Hat eine Mutter also während der Schwangerschaft Sorgen, Ängste, Depressionen usw. sind diese, für das Kind nicht einzuordnenden Gefühle zu viel und es bleibt ihm nichts anderes als diese abzuspalten. Denn, in traumatischen Lebenserfahrungen trennt sich Körper und Psyche voneinander. „Zudem geraten wir in den Zustand einer in sich gespaltenen Psyche, in der Wahrnehmung, Fühlen, Denken, Wollen, Erinnern und Handeln nicht mehr einheitlich zusammen wirken.“(Franz Ruppert) In unserem Unbewusstsein gespeichert, wirken diese Traumazustände dauerhaft weiter, als würde die Bedrohung noch immer bestehen und verursachen im Menschen einen Zustand von Dauerstress.

Aus der Not heraus, entwickeln wir Überlebensstrategien und halten an diesen fest. Waren diese einst lebensnotwendig, wirken sie als Glaubens-, Beziehungs-, und Verhaltensmuster während Jahren selbst- und fremdschädigend in unser Umfeld hinein.

Das Aufstellen von Anliegensätzen oder -zeichnungen kann uns helfen, Zugang zu den unbewussten Seiten unserer Psyche zu erhalten. So können wir erkennen, wo wir innerlich stehen, und was uns an unserer Weiterentwicklung hindert. Ein nächster Schritt hin zu uns selbst und unseren eigenen Wollen kann dann gelingen. (Franz Ruppert)

Fragen die wir in der Theorie klären sind:

  • Wie und wann entsteht Psychotrauma überhaupt?
  • Was lehrt die identitätsorientierte Psychotraumatheorie, und wie läuft eine Selbstbegegnung ab?
  • Identität vs. Identifizieren – wessen Leben lebe ich?

 

Dieses interessante Interview, das ich mit Franz Ruppert über die Frage: „Wann ist ein Mann ein Mann“, aufgenommen habe, bietet auch Frauen Auskunft zum Thema Psychotrauma. 

Weitere klärende Interviews über unsere Psyche findest Du hier.

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Das und viele weitere Fragen klären sich mit Hilfe der IoPT Methode in Ihrem persönlichen Anliegen.


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