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Was ist dein nächster Schritt?

Wenn wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen, müssen wir nicht sofort den ganzen Weg kennen. Oft genügt ein einziger bewusster Schritt, um wieder Klarheit, Orientierung und Vertrauen zu finden.

Ihr Lieben,

Ich wende mich heute mit einer ganz persönlichen Erfahrung an euch – einer Erfahrung, die mich tief geprägt hat. Und ich lade euch ein, mich auf dieser Reise ein Stück weit zu begleiten.

Erinnerungen an den Anfang: Als die Euphorie noch grenzenlos war

Ich erinnere mich noch genau an jene Zeiten, in denen ich mit voller Euphorie und einer Begeisterung, die kaum zu bremsen war, neue Projekte angepackt habe. Es war diese unbändige Energie, die mich schliesslich auch in die Selbstständigkeit geführt hat.

Damals habe ich mich intensiv mit mir selbst auseinandergesetzt. Ich habe gefragt: Welche Hürden könnten auf mich zukommen? Welche Kompetenzen besitze ich? Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung? Welche Herausforderungen werde ich meistern müssen?

Schritt für Schritt bin ich diese Fragen durchgegangen. Ich hatte ein Projekt, das ich unbedingt zum Erfolg führen wollte – oder anders gesagt: das mich zum Erfolg führen sollte.

Und ich erinnere mich, wie ich andere Menschen mit meiner Begeisterung angesteckt habe. Menschen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Sei es im Coaching, beim Treuhänder, auf menschlicher Ebene oder in der IT – sie waren da. Sie haben zugehört, ohne vorschnell zu urteilen. Sie haben ihre Gedanken eingebracht, ihre Perspektiven geteilt.

Und so sind Projekte entstanden. Wege, auf denen ich heute noch gehe. Aus einer tiefen inneren Überzeugung heraus, weil sich jeder einzelne Weg von Anfang an und bis heute stimmig anfühlt. Bei allem Zweifel, der sich ab und an auch zeigt, kann ich mich auf dieses Gefühl des sich stimmig Anfühlens verlassen.

Die Wahrheit über die Selbstständigkeit: Kein Ferienausflug

Die Menschen, die ich bis heute begleiten durfte, die mir ihre Geschichte anvertraut haben, ihre Themen – an denen wir gemeinsam gearbeitet haben. Aus all diesen Geschichten weiss ich: Der Weg in die Selbstständigkeit ist alles andere als ein Ferienausflug. Das Gegenteil ist der Fall – es zeigen sich immer wieder neue Herausforderungen.

Und in all dem Feuer habe auch ich für mich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Ich selbst bin oft meine grösste Herausforderung.

In den letzten sechs Jahren hat sich technologisch unglaublich viel verändert. Die ganze Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz – eine Unterstützung, die neue Technologien hervorgebracht hat – stellte mich vor neue Herausforderungen.

Plötzlich galt es darauf zu achten, dass das Bild, das KI von mir macht und an Dritte weitergibt, dem Endverbraucher einen echten, wirklichen Nutzen bietet.

Und auch hier: Ohne die Unterstützung von Christian Sailer, der meine Webseite programmiert und mich immer wieder auf dem neuesten Stand hält, was eben gerade auch bezüglich KI betrifft, wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Der Satz, der alles veränderte

Was will ich euch heute eigentlich sagen?

In den vergangenen sechs Jahren – mit all den Ups und Downs, die ich beim Aufbau einer Firma und in den verschiedenen Projekten erlebt habe – habe ich mich immer wieder in neuen Herausforderungen wiedergefunden.

Und unlängst, in einer Projektbesprechung, hat mein lieber Freund und IT-Spezialist Christian einen Satz geprägt, den ich mit euch teilen möchte.

Die Situation damals, vor etwa zwei Wochen: Bei all den Veränderungen, die ich im Zusammenhang mit meiner Website vom Text her umsetzen sollte, habe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. Ich war für einen Moment lang völlig überfordert, wusste nicht mehr ein noch aus.

Und Christian sagte zu mir: „Weisst du, wenn in der IT etwas schief läuft und man in den verschiedenen Systemen nicht mehr weiterkommt, dann ist die erste Frage, die man sich stellen sollte: Was ist der nächste Schritt?“

Dieser Satz hat mich tief berührt.

Ich bin Christian für diesen Satz unendlich dankbar. Christian ist der Nerd, der deinem Computer eine Seele gibt. Er steckt sein ganzes Herz in jedes einzelne Projekt, mit all seinem Wissen. Unendlich oft habe ich in den letzten Jahren erfahren können, wie er sich mir aufmerksam zugewendet hat.

Vielen Dank, lieber Christian. Vielen Dank für deine wertvolle Arbeit.

Warum mich dieser Satz so berührt hat

Warum hat mich dieser Satz so geprägt?

Weil er mich daran erinnert hat, was ich eigentlich längst weiss: Ich kann immer nur einen Schritt tun.

Mit all meinen Gaben, mit all meiner Erfahrung – ich kann unmöglich mehrere Schritte gleichzeitig gehen. Ich kann jeweils nur eine einzige E-Mail schreiben. Ich kann nur an einem einzigen Text gleichzeitig arbeiten. Ich kann mich immer nur mit einer einzigen Aufgabe im Hier und Jetzt beschäftigen.

Es ist immer der Weg der von A nach B führt. Und dieser Weg besteht aus lauter einzelnen Schritten.

Immer wieder der nächste Schritt. Und wieder der nächste. Und wieder der nächste.

Und das ist es, was mich letztlich vorwärtsbringt. Nicht der grosse Sprung, nicht der perfekte Plan für die nächsten zwanzig Etappen – sondern einfach der eine Schritt, der jetzt getan werden will um das Grosse ganze zu erreichen. Einen Plan umzusetzen, bedeutet, die einzelnen Schritte, bewusst und zielführend zu gehen. 

Und am Ende kannst du darauf vertrauen, dass es stimmig ist. Dass all diese kleinen Schritte dich dorthin bringen, wo du hingehst. Auch wenn du den Wald im Moment nicht siehst.

Der Alltag und seine vielen Stimmen

Im Alltag bist du vielleicht stark gefordert. Da ist eine Stimme, die sagt: „Du solltest noch dies tun.“ Da ist eine andere Stimme, die sagt: „Du solltest dort auch noch … und überhaupt sollte alles längst erledigt sein.“

Und genau das kann dazu führen, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.

Und für diese Momente möchte ich dich einladen, dir genau diese Frage zu stellen: Was ist der nächste Schritt?

Denn wenn ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe, dann geht die Freude verloren. Es kann einen in ein tiefes Loch führen, aus dem es schwierig ist, herauszukommen. 

Kommen Trigger hinzu, kann es sich sehr unangenehm anfühlen, wenn ich – wie Hänsel und Gretel – verloren im Wald, den Weg nicht mehr herausfinde.

Meine Einladung an dich

Darauf möchte ich dich einladen: In den Momenten, in denen du nicht mehr weiterweisst, in denen du nicht mehr weiter siehst – stelle dir einfach die Frage:

„Was ist der nächste Schritt, der getan werden sollte, um aus diesem Wald herauszufinden?“

Und dieser nächste Schritt kann ganz unterschiedlich aussehen.

Es kann bedeuten, eine Pause einzulegen. Eine Etappe auszusteigen, um sich den wesentlichen Dingen widmen zu können. Ein bewusstes Innehalten, das dir erlaubt, wieder Klarheit zu gewinnen und dich neu zu orientieren.

Es kann auch die Entscheidung sein, sich von etwas zu verabschieden – ein Projekt loszulassen oder sich aus einer Beziehung zu lösen. Ein Nein gegen aussen auszusprechen, das gleichzeitig ein Ja zu dir selbst ist. Auch das kann ein nächster Schritt sein. Vielleicht einer der wichtigsten.

Es kann aber auch bedeuten, genau jetzt mit einer kleinen, konkreten Handlung zu beginnen. Der nächste Schritt ist immer der, der jetzt dran ist – und nur dieser eine.

In Momenten, in denen wir stark gefordert sind, verbergen sich oft alte Muster, die wir wiederholen. Und irgendwann kommt die Frage auf: „Was ist da los? Warum ist es immer wieder so?“

Um solche Fragen zu klären, kann ich dich nur dazu einladen: Nimm dir einen Menschen zur Seite, der die Gabe hat, dich aus dieser Sackgasse herauszubegleiten. Jemanden, der dir hilft, in der Tiefe zu erkennen, weshalb sich dieses Muster immer wieder zeigt – und der dir dabei hilft, aus diesem Muster auszusteigen.

Es sind die ungelösten Geschichten, die in uns wirken. Sie wollen verstanden werden – emotional verstanden werden. Und um diese zu verstehen, braucht es Klarheit die durch Hilfe von Aussen geschaffen werden kann.

Das braucht Mut. Vielleicht den Mut, einen Schritt zurückzuwagen. Sich einzugestehen: „Jetzt komme ich alleine nicht mehr weiter. Jetzt brauche ich Hilfe.“

Mein Angebot an dich

Wenn du an diesem Punkt stehst und Unterstützung benötigst, möchte ich dich einladen – oder vielmehr: ich möchte dir sagen – ich bin da.

Sei es im Einzelsetting oder in der Gruppe – die nächste Möglichkeit würde die offene Gruppe, am 29. August 2026, bieten.

Ich nehme dich an, so wie du bist. Fühl dich willkommen.

Du hast alles in dir, um den einen nächsten Schritt zu gehen.

Alles Liebe

Mit Herz & Licht
 
Christian
 Strässle
Trauma Begleitung & Coaching

Über den Autor

Christian Strässle begleitet seit 1993 Menschen in Veränderungsprozessen. Sein Schwerpunkt liegt auf Entwicklungstrauma, Identitätsentwicklung und ursachenorientierter Begleitung. Seine Arbeit verbindet langjährige Praxiserfahrung, systemisches Denken und die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT).

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